Schulen sind in Krisenzeiten weit mehr als Bildungsorte. Sie sind sichere Räume, in denen Kinder Schutz, Stabilität und Gemeinschaft erfahren können. Für Familien und ganze Communities sind sie wichtige Anlaufstellen, an denen Menschen zusammenkommen, sich gegenseitig unterstützen und nach einer Katastrophe wieder ein Stück Normalität finden.
In abgelegenen indigenen und afrokolumbianischen Communities ist der Zugang zu Bildungsinfrastruktur ohnehin eingeschränkt. Wenn Schulen durch eine Katastrophe beschädigt oder zerstört werden, trifft das diese Gemeinschaften besonders hart. Deshalb möchten wir dazu beitragen, Schulen wieder zu sicheren und funktionierenden Orten für Kinder, Familien und die gesamte Community zu machen.
Diese Kampagne verbindet zwei Anliegen, die uns wichtig sind: den Zugang zu Bildung für Kinder in Krisengebieten – und die internationale Solidarität zwischen Menschen in Deutschland und Kolumbien. Gerade der direkte Kontakt zu unserer Partnerorganisation Delzur und den lokalen Gemeinschaften lebt diesen Gedanken der Völkerverständigung.